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Ein guter Zuchtbetrieb, ja bereits ein gut eingearbeiteter Vermehrungsbetrieb ist in der Lage, in einer Saison leicht bis zu 5.000 unbegatteten Königinnen zu produzieren.

Gute begattete Königinnen allerdings lassen sich im gleichen Umfang nicht produzieren. Hier sind nur die stärksten Betriebe in der Lage, vierstellige Zahlen zu erreichen. Zu viele Faktoren spielen hier eine Rolle: Wetter, Anpaarung, zeitaufwendige Vornahme einer ersten Zuchteinschätzung.

Alles Variablen, die wichtige Resourcen wie Zeit und Geld binden.

Daher ist jeder Zuchtbetrieb verstärkt daran interessiert, unbegattete Königinnen zu verkaufen.

Doch was geschieht nun mit den unbegatteten Königinnen, wenn diese bei Ihnen angelangt sind?

Wir wollen hier nur einige typische Fehler in der Materialverwertung nennen:

Mit unbegatteten Königinnen haben Sie eine preiswerte Möglichkeit um:
a) das eigene Material aufzufrischen
b) preiswerte und gute Wirtschaftsköniginnen zu erhalten
c) am aktuellen Zuchtfortschritt beteiligt zu sein

Allerdings wird das nicht gelingen, wenn elementare Grundvoraussetzungen wie eine sichere Belegstelle (hat man selten im eigenen Garten) nicht erfüllt sind.

Ist der Aufwand für Sie zu groß, eine Belegstelle anzufahren (weil Sie vielleicht nur drei Völker halten), so raten wir Ihnen dazu, b e g a t t e t e Weiseln zu kaufen.

Hier haben Sie die Sicherheit, eine gute Qualität zu erwerben, denn kein namhafter Züchter riskiert seinen guten Namen!

... und wenn trotz aller Bemühungen einmal etwas schief gegangen ist, können Sie den Züchter informieren - hier findet sich immer eine Lösung. Bei eigenen halbherzigen Zuchtbemühungen können Sie sich nirgendwo beschweren; nur unfaire Imkerkollegen machen Reinzüchter und ihre unbegatteten Königinnen für den Misserfolg auf der "Belegstelle Kleingartenanlage Hagen-Boelerheide" verantwortlich.

Abschließend noch ein Wort zu der Mär von der unbegatteten Königin, die am besten ist, wenn sie aus der Brutzelle direkt in das Volk hinein schlüpft.

Wir erzüchten im Jahr Bienenköniginnen im fünfstelligen Bereich. Noch nie ist uns aufgefallen, dass die Königinnen, die im Brutschrank geschlüpft sind, schlechter wären als die natürlich geborenen. Warum auch, sind doch ihre Organe bereits voll ausgereift eine sofortige Pflege der unbegatteten Königin durch die Ammenbienen ist nicht zwingend erforderlich.

Natürlich sollten unbegattete Königinnen zügig nach Erhalt (oder Schlupf) verwertet werden und sicherlich spricht für die Zusetzung einer schlupfreifen Zelle, dass die Königinnen zu nahezu 100 % angenommen werden.

Wenn Sie bei kontrollierter Anpaarung und guter, umsichtiger Zuchtplanung feststellen, dass die begattete Königin "nichts taugt", so sollten Sie lieber im wiederholten Fall an dem Urmaterial des Züchters zweifeln und vielleicht doch noch einmal auf die Suche nach einer Option gehen.

Es gibt viele Zucht- und Vermehrungsbetriebe, aber nicht alle sind gut.

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